Fortschritte der Schlafmedizin, erklärt vom Team der Klinik.
Schlafkongress 2026
Lyon — 40. Ausgabe der SFRMS
Das jährliche Treffen der Schlafexperten: medizinisches Fachpersonal, Forschende und Patientenverbände. La Clinique du Sommeil ist bei dieser historischen 40. Ausgabe der SFRMS in Lyon vertreten.
24. August 2026
Eine aktuelle Studie untersucht den Zusammenhang zwischen dem Konsum von Cannabis und Anzeichen von Atemstörungen während des Schlafs bei amerikanischen Erwachsenen. Die Ergebnisse zeigen eine Korrelation, aber die Kausalität muss noch geklärt werden. Weitere Forschungen sind erforderlich, um diese Beziehung besser zu verstehen.
Eine Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen Schlafstörungen, leichter kognitiver Beeinträchtigung und Fragilität bei Erwachsenen mit chronischen Schmerzen. Die Ergebnisse zeigen, dass diese Störungen mit einer höheren Fragilität verbunden sind, was die Beurteilung und Nachverfolgung der Patienten beeinflussen könnte.
Eine Studie hat den Orexin-Rezeptor-2-Agonisten Alixorexton bei Narkolepsie Typ 1 bewertet. Diese Behandlung zeigte signifikante Verbesserungen der Wachsamkeit und der Kataplexie. Die Nebenwirkungen waren im Allgemeinen gut verträglich und ebnen den Weg für weitere Studien.
Eine aktuelle Studie legt nahe, dass zu wenig oder zu viel Schlaf mit einem schnelleren Altern des Körpers verbunden sein kann. Die Forscher beobachteten, dass Personen, die zwischen 6,4 und 7,8 Stunden pro Tag schlafen, die niedrigsten Alterungswerte aufweisen. Verschiedene Gesundheitsprobleme sind ebenfalls mit unangemessenen Schlafdauern verbunden.
22. August 2026
Eine aktuelle Studie hat gezeigt, dass die Kombination aus virtueller Realität und Biofeedback die Schlafqualität und die Tagesfunktion bei Patienten mit chronischer Insomnie verbessert. Die Ergebnisse zeigen eine Reduzierung der nächtlichen Wachphasen und eine Verbesserung der Tagesmüdigkeit, ohne signifikante unerwünschte Wirkungen.
7. August 2026
Ein neues tragbares Patch könnte helfen, schneller in den REM-Schlaf zu gelangen und dort länger zu bleiben, ohne auf Medikamente oder Chirurgie zurückzugreifen. Eine Studie zeigte eine Reduzierung von 43 Minuten der benötigten Zeit, um diese Schlafphase zu erreichen.
31. Juli 2026
Eine Studie zeigt, dass die Aufrechterhaltung einer regelmäßigen täglichen Routine dazu beitragen kann, Schmerzen und Depressionen zu reduzieren, insbesondere bei älteren Menschen mit Schlaflosigkeit. Feste Zeiten zum Aufstehen, Essen, Sozialisieren und Schlafen sind mit einem besseren Wohlbefinden verbunden, unabhängig von der Schlafqualität.
Eine aktuelle Studie hat ergeben, dass ein Gen, das mit dem nächtlichen Reinigungssystem des Gehirns verbunden ist, den Einfluss von schlechtem Schlaf auf die mit Alzheimer verbundenen Veränderungen im Gehirn beeinflussen könnte. Dies eröffnet den Weg für personalisierte Präventionsstrategien.
20. Juli 2026
Eine aktuelle Studie hat ergeben, dass die Immunzellen im Gehirn, die als Mikroglia bezeichnet werden, möglicherweise für den Schlafverlust bei Menschen mit Alzheimer verantwortlich sind. Durch vorübergehende Modifikation dieser Zellen beobachteten die Forscher eine Verbesserung des Schlafs, ohne die Amyloid-Plaques zu beeinträchtigen.
5. Juli 2026
Forscher haben einen Gehirnkreislauf identifiziert, der tiefen Schlaf mit der Freisetzung von Wachstumshormon verbindet. Diese Entdeckung erklärt, wie Schlaf und Muskelwachstum, der Fettstoffwechsel und die Gehirnfunktion sich gegenseitig beeinflussen. Dies könnte den Weg für neue Therapien bei Schlafstörungen und bestimmten Krankheiten ebnen.
15. Mai 2026
Die SynAIRgy-Studie (Phase 3, 646 Patienten) zeigt, dass eine tägliche Tablette die Apnoen deutlich verringert, indem sie den Tonus der Atemwegsmuskulatur stärkt. Eine vielversprechende Alternative zum CPAP-Gerät für Patienten, die es nicht vertragen.
7. Januar 2026
Forschende in Stanford haben SleepFM entwickelt, eine KI, die Polysomnographie-Daten auswertet, um das Risiko für Krebs, Herzerkrankungen, psychische Störungen und viele weitere Erkrankungen vorherzusagen — manchmal Jahre vor der Diagnose.